Der Vorsitzende, Udo Frackmann, begrüßte die Anwesenden und erteilte das Wort an die Geschäftsführerin Annette Stensitzky, welche die Regularien bekanntgab. Der Sitzungsleiter der letzten BA-Sitzung, Thomas Redwanz, eröffnete die Sitzung. Die Wahl des neuen Sitzungsleiters fiel auf Torsten Wittenborn, zum Schriftführer wurde Richard Gentner gewählt. Auf den einstimmigen Beschluss der Tagesordnung folgten die Berichte des Bundesvorstandes, der Geschäftsführung und aus den Landesverbänden.
Es folgte zuerst der mündliche Bericht des Vorsitzenden, der die vielfältigen Termine und Entwicklungen der vergangenen Monate zusammenfasste.
Ein besonderes Highlight war die Teilnahme beim KI-Festival in Berlin. Unser Verband war mit einem eigenen Panel unter dem Motto „KI in der Technikerausbildung: Talentschmieden im Wandel“ präsent. Unter der Moderation unseres Beiratsmitglieds Norbert Heucke wurde lebhaft diskutiert, wie „Künstliche Intelligenz“ den Wandel in der beruflichen Bildung vorantreibt und welche Chancen sich daraus für Ausbildung und Qualifizierung ergeben. Dort konnten zentrale Themen rund um Digitalisierung und Zukunftstechnologien in einem breiteren gesellschaftlichen Kontext diskutiert werden. Die Präsenz bei dieser Veranstaltung unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Themas auch für die Verbandsarbeit.
Ein weiterer wichtiger Termin war die Verleihung des BVT-Awards. Die Pokale, Urkunden und Preisgelder wurden feierlich von der Geschäftsführung in Hildesheim und München übergeben.
Besondere Erwähnung verdient zudem ein Gespräch am 7. Mai 2025 im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Annette Stensitzky traf dort Staatssekretär Matthias Heidmeier. Im Mittelpunkt standen Beratungen zur Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung der Sozialwahl. Dieses Treffen ist von großer Bedeutung, da zahlreiche BVT-Mitglieder sowie Vertreter anderer Verbände und Organisationen ehrenamtlich in den Selbstverwaltungsorganen verschiedener Sozialversicherungsträger aktiv sind. Das Treffen fand auch über unseren Verband hinaus große Beachtung.
Ein weiterer wichtiger Termin stand am 11. Dezember an: Reuß und Stensitzky nahmen an einer Anhörung der Kultusministerkonferenz teil. Im Mittelpunkt stand dort die geplante Abschaffung des praktischen Jahres für staatlich geprüfte Techniker – ein Thema von großer Relevanz für die berufliche Bildung und die betroffenen Fachkräfte. Es konnte eine vollständige Abschaffung des praktischen Jahres für staatlich geprüfte Techniker abgewendet werden. Stattdessen wurde die Formulierung von „mindestens einem Jahr“ auf „bis zu einem Jahr“ angepasst – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Flexibilität in der Ausbildung, aber auch zur Erhaltung der Qualität.
Auch politisch konnte der Verband konkrete Erfolge erzielen. So ist die sogenannte „kleine Bauvorlageberechtigung“ inzwischen in 14 Bundesländern verankert worden. Darüber hinaus wurde das politische Engagement des BVT hervorgehoben, insbesondere der Einsatz von Reuß in der Kommunalpolitik, der die Interessen des Berufsstandes auch auf regionaler Ebene stärkt.
Neben diesen Terminen spielte auch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, die von Karl Günter Rammoser große Unterstützung findet, eine zentrale Rolle. Der Verband informiert regelmäßig über seine Aktivitäten auf der eigenen Homepage www.bvt-online.de sowie über die Kanäle Facebook und LinkedIn. Darüber hinaus bleibt die Verbandszeitschrift tema ein wichtiges Medium, um Mitglieder und Interessierte fundiert zu erreichen.
Positiv hervorgehoben wurde zudem die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Bildungseinrichtungen, darunter dem BAK/FST und der Bildungsallianz des BVMW. Hier wird die Geschäftsführung immer tatkräftig von unserem Beiratsmitglied Wilfried Höhne unterstützt. Auch die enge Kooperation mit der Diploma Hochschule und der Techniker Krankenkasse tragen maßgeblich dazu bei, Synergien zu nutzen und gemeinsame Interessen wirkungsvoll zu vertreten.
Im Bereich der Serviceleistungen für Mitglieder gibt es ebenfalls Neuerungen: Das BVT-Logo steht ab sofort zum Download bereit und kann von Mitgliedern für eigene Zwecke genutzt werden. Zudem trägt die BVT-Registrierungsurkunde dazu bei, die Sichtbarkeit der Aufstiegsfortbildung im In- und Ausland zu erhöhen. Ergänzt wird dieses Angebot durch Vergünstigungen, etwa bei der TÜV SÜD Akademie sowie bei der Diploma Hochschule, mit der 2026 das zehnjährige Bestehen der Kooperation gefeiert wurde.
Im Anschluss stellte der Geschäftsführer, Benedict Reuß, den Haushalt vor und beantwortete Fragen dazu. Auch Annette Stensitzky berichtete über die Tätigkeiten und die Arbeit mit den Kooperationspartnern im vergangenen Jahr. Da keine Anträge zu bearbeiten waren, haben die Teilnehmer über die Vorbereitung der 18. Hauptversammlung, welche im Frühjahr 2027 voraussichtlich in Köln stattfinden wird, beraten. Die Auswahl von Ort und Termin des 36. Bundesausschusses, welcher 2028 tagt, wurde von dem Gremium an den Bundesvorstand und die Geschäftsführung delegiert.
Zum Abschluss der Sitzung sprach Udo Frackmann seinen ausdrücklichen Dank an alle Mitglieder aus, die sich in den Landesverbänden ehrenamtlich engagieren. Außerdem dankte er dem Vorstand, dem Beirat sowie den Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Er würdigte die engagierte Arbeit, die maßgeblich zum Erfolg und zur positiven Entwicklung des Verbandes beiträgt und ohne die die Verbandsarbeit gar nicht möglich wäre.
Hier geht es zum gesamten Bericht des Bundesvorstandes:
