Forum "Wir.Unternehmen.MINT" in Stuttgart

Am 13. Oktober 2015 veranstalteten die Baden-Württemberg Stiftung und die Bildungsinitiative Wissensfabrik-Unternehmen für Deutschland e.V. das Forum „Wir.Unternehmen.MINT“. Das Leitthema des Forums lautete: „Fachkräftebedarf sichern-Berufschancen verbessern, um den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken.“

Beide Bildungspartner präsentierten auf diesem Forum im Haus der Wirtschaft in Stuttgart nachhaltige Initiativen, Projekte und Lernangebote zur Förderung des Nachwuchses in den sogenannten MINT-Fächern (MINT=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Die Veranstalter wollen damit dem Fachkräftemangel in MINT-Berufen in Baden-Württemberg entgegenwirken und frühzeitig Interesse an technisch-naturwissenschaftlichen Schulfächern wecken.

Der Hauptgeschäftsführer Gerard Wolny nahm an dem Forum teil. Das Forum bündelte insgesamt 25 Jahre Erfahrung beider Bildungspartner in der Förderung des MINT-Nachwuchses und ökonomischer Bildung. Ministerpräsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Baden-Württemberg Stiftung, Winfried Kretschmann, erklärte: "Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich ist längst Realität geworden, mit der wir umgehen müssen. Gerade jetzt ist es deshalb wichtig, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln, um unserem Land auch in Zukunft ausreichend naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs zu sichern und unseren Wohlstand und unsere Innovationskraft zu erhalten. Dabei sollten wir auch alles dafür tun, um die Chancen aus den aktuellen gewaltigen Umwälzungsprozessen wie der Zuwanderung und der Digitalisierung nutzbar zu machen."

Laut Wolny ist diese baden-württembergische Initiative vorbildlich. Zitat: "Durch eine intensive und möglichst frühe Information der Schüler über die Perspektiven und Chancen in der beruflichen Bildung könnte das Interesse an MINT-Berufen deutlich erhöht werden."

Allerdings bedauert Wolny, dass das Forum den Focus auf die berufliche Erstausbildung bzw. die akademische Bildung gerichtet habe und weniger auf die Aufstiegsfortbildungen, die an Fachschulen bzw. Fachakademien stattfinden.