Berufspolitik

Medien berichten über Streit um BVT-Urkunde

Der BVT kämpft für seine Mitglieder. Das wird auch von den Medien wahrgenommen. Es geht um einen von den Ingenieurkammern losgetretenen Streit um das BVT-Urkunde.

Die Ingenieurkammern zogen vor Gericht. Der BVT ging in Berufung, über die dieser Tage entschieden wird. Das auflagenstärkste deutsche Unternehmermagazin "DUB Unternehmer" bringt es in seiner jüngsten Ausgabe auf den Punkt: "Zwischen dem Bundesverband höherer Berufe der Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V. und den Ingenieurkammern herrscht Unstimmigkeit.

Ausgangspunkt ist, dass die Ausbildung zu staatlich geprüften Techniker in Europa nahezu unbekannt ist und staatliche Qualifikationshinweise fehlen." Das Magazin weist deutlich auf das Engagement des BVT hin: "Darin sieht der BVT angesichts globalisierte Märkte einen Nachteil - und stellt seit 2005 das europaweit anerkannte Zertifikat als 'state certified engineer' aus. Das bescheinigt Technikern eine Qualifikation auf Bachelor-Niveau".

Im Folgenden zitiert das DUB-Unternehmermagazin BVT-Hauptschäftsführer Gerard Wolny: "In Anbetracht der großen Schnittmenge staatlich geprüfter Techniker und akademisch ausgebildeter Ingenieure im täglichen Berufsalltag ist uns die Lobbyarbeit der Ingenieurkammern vollkommen unverständlich."